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Franz Schwarzinger | Malerei

Biografie

*1958 in Wien

1977-83 Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien (Prof. Bazon Brock) und an der Universität Wien
1982 Arbeitsstipendium der Stadt Wien
1983 Förderungspreis des Landes N.Ö.
1984-85 Arbeitsaufenthalt in Rom (Stipendium der Universität für angewandte Kunst)
1986 Österreichisches Staatsstipendium für bildende Kunst
1989 Preis des Landes N.Ö.
2000 Arbeitsaufenthalt in London
2002-04 Arbeitsaufenthalte in Berlin
seit 2006 Dozent an der NÖ Malakademie

Seit 1981 ca. 320 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen u.a.
Keramikmuseum Berlin; Kunsthalle Kapfenberg; Kulturhaus Graz; Künstlerhaus Klagenfurt; Kunstverein Pforzheim; Museum des 20. Jhdts., Wien; Moderne Galerie im Dominikanerkloster, Krems; Musee Grobet-Labadie, Marseille; Secession, Wien; NÖ Dokumentationszentrum für Moderne Kunst, St.Pölten; Museum voor schoene Kunsten, Caermersklooster, Gent; Museum Magdeburg; Akademie der bildenden Künste, Wien; Oberösterreichisches Landesmuseum, Linz; Museum für angewandte Kunst, Wien; Simon Wiesenthal Center / Museum Of Tolerance, Los Angeles; Kunsthalle Wien; Provincial Museum of Modern Art, Oostende; Museum Rheinsberg; Neu Galerie der Stadt Linz; NÖ Landesmuseum, St. Pölten; Kunsthaus Ahrenshoop; Hetjens-Museum / Deutsches Keramikmuseum, Düsseldorf; Museo civico di Brunico, Brunico; Deutsches Freimaurer Museum Bayreuth; Palais Lichtenstein, Feldkirch; Sakip Sabanci Museum, Istanbul.

Galerie Carinthia, Klagenfurt; Galerie Cellar, Nagoya, Japan; Galerie Chobot, Wien; Droysen Keramikgalerie, Berlin; Galerie Fabjbasaglia, Bologna; Galerie Figl, Linz; Galerie Gerersdorfer, Wien; Galerie Nagl, Vöcklabruck; Galerie Eder, Linz; Galerie Hibell, Osaka, Japan; Galerie Hibell, Tokyo, Japan; Galerie Hilger, Frankfurt; Galerie Latal, Zürich; Österreichisches Kulturinstitut, New York; Yoshimitsu Hijikata Gallery, Nagoya, Japan; Galerie Pehböck, Perg; amadeus contemporary, Wien; Galerie Manik, Wien; Galerie Maerz, Linz; Kunstraumgalerie Arcade, Mödling; Galerie im Schloß Porcia, Villach; Galerie Ariadne, Wien; Galerie am Hauptmarkt, Gotha; Galerie Lang, Wien; Galerie Thurnhof, Horn; Kunstverein Eichgraben; Galerie im Trakl-Haus, Salzburg; Galerie Narkissos, Prag; Galerie Glacis, Graz; New York School of Interior Design; New York; Galerie Nemecek, Wieselburg; Galerie im Prielhof, Eppan; Stadtgalerie Purkersdorf; Galerie Tulla, Mannheim; Galerie Kattrin Kühn, Berlin; Gallery Chitrak, Dhaka, Bangladesh.

Die Linie des Menschlichen Schwarzinger bezeichnet sich in erster Linie als Zeichner. Zeichnungen sind der Ausgang für seine Bilder, in denen die Linie das die Komposition bestimmende und zugleich poetische Element darstellt. Das Wesen des Menschen steht im Zentrum. Formal begegnet dem Betrachter ein humanoides Wesen, das trotz der körperlichen Andersartigkeit deutliche Wesenszüge des Menschen trägt. Die Wesen strahlen allesamt etwas positiv Neckisches, Ironisches und ab und zu auch Satirisches aus. Die Bilder stehen in diesem Sinne „über“ dem Menschen, nehmen ihn nicht „todernst“, sondern zeigen dem Betrachter die vielen Möglichkeitsformen seines Wesens auf. Die Augen wie auch der Mund bilden einen visuellen Ankerpunkt, eine kompositorische Einheit, die Schwarzinger bewusst hervorhebt. Die menschlichen Schwächen sind dabei auch als Stärken gedeutet, die die grossen Themen von Werden, Sein und Vergehen tangieren. Die menschenähnlichen Wesen fordern den Betrachter auf, Distanz zu gewinnen und über den Dingen zu stehen, um sie besser zu sehen. Der Mensch ist anders, auch so.
[Ztiat Nana Pernod, Zürich 2010]
Franz Schwarzinger